Symposium der Hirnliga e.V.

 

mit Unterstützung
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Es muss nicht immer Alzheimer sein !

- Frühdiagnostik von Demenzen und ihre Konsequenzen -

 

23. April 2008, 10.00 Uhr – 12.30 Uhr


in der Bundespressekonferenz
Schiffbauerdamm, Ecke Reinhardtstraße

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Bei einer stetig abnehmenden Bevölkerung wird sich bis 2050 die Zahl der Alzheimer-Kranken in unserem Land verdoppelt, wenn nicht, wie neue Studien zeigen, sogar verdreifacht haben. Die Demenzen bedrohen dabei nicht nur jeden Einzelnen, sondern wegen des hohen und langen Pflegeaufwandes auch unsere solidarisch finanzierten sozialen Sicherungssysteme.

Trotz des großen Wissenszuwachses über die Krankheit sind die Ursachen und damit eine ursachenbezogene Heilung der Erkrankung weiterhin ungeklärt. Wann und ob überhaupt „das Alzheimer-Medikament“ zur Verfügung stehen wird, ist absolut unklar.

 

Die Wissenschaft und die Medizin haben heute schon viel mehr gegen die Demenzen in der Hand als noch vor wenigen Jahren. Diese Chancen gilt es zu nutzen, denn sie helfen nicht nur den Betroffenen, sondern sparen dem Sozialwesen Geld. Es ist inzwischen heute erwiesen, dass nicht alle Gedächtnisstörungen durch eine Alzheimer-Erkrankung ausgelöst werden. Es gibt unterschiedliche Formen dementieller Erkrankungen, die mit Hilfe einer gezielten Diagnose differenziert und therapiert werden können. In etwa jedem zehnten Fall liegt eine behandelbare andere Erkrankung vor.

Die Chancen, die schon heute eine umfassende medizinische Behandlung und Betreuung bieten, werden in unserem Land nur unzureichend genutzt.

Dieses Symposium will über den aktuellen Stand der Frühdiagnostik und Behandlung von Demenzen informieren, zeigen, in welchem Dilemma die Betroffenen und ihre Angehörigen sind, ethische Probleme diskutieren und zeigen, welche Probleme bei der Umsetzung in die Praxis zu lösen sind.


Bitte beachten Sie: Die Teilnahme ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
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Vorsitzende des Symposiums:

 

Heike von Lützau-Hohlbein
Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V., Berlin

 

Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Möller, München
Vorsitzender der Hirnliga e.V.
Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Universität München

 

10.00 Uhr Begrüßung

 

Demenzen: Ursachen, Auswirkungen und Behandlungsmöglichkeiten

Dr. med. Lutz M. Drach

HELIOS-Kliniken Schwerin Carl-Friedrich-Flemming-Klinik
19055 Schwerin


Demenz-Früherkennung ist möglich

 

Prof. Dr. med. Hans Förstl

Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Klinikums rechts der Isar
81675 München

Das Dilemma der Angehörigen

Dr. Brigitte Wagner

Beratungsstelle und Gruppe für Angehörige Demenzkranker
Volkssolidarität, 14471 Potsdam


Ethische Überlegungen zur Früherkennung

 

Prof. Dr. med. Siegfried Kanowski

Charité, Berlin


Demenzfrüherkennung beim Hausarzt: Möglichkeiten und Hemmnisse

 

Bernd Zimmer

Facharzt für Allgemeinmedizin Klinische Geriatrie, Geriatrie, Rehabilitationswesen
42113 Wuppertal

 

Diskussion

 

12:30 Ende der Veranstaltung

 

12:30 Pressekonferenz

 

 

Hier finden Sie -> das Programm als .pdf

 

Hier finden Sie -> das Anmeldeformular als .pdf

 

 

Die Hirnliga e.V. dankt General Electric Healthcare, München, für die finanzielle Unterstützung der Veranstaltung.

 

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