Stellungnahmen

 

Die Hirnliga e.V. hat sich seit ihrer Gründung 1986 immer wieder mit Stellungnahmen zu Problemen der Behandlung und Versorgung von Demenzkranken geäußert. Sie hat dabei oft die Erarbeitung gemeinsamer Positionen initiiert und voran getrieben.

 

Die wichtisten Dokumente sind dabei:

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Die Stellungnahmen der Hirnliga e.V. zu den Veröffentlichungen des

Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen( IQWiG)

 

Das IQWiG wurde im Zuge der Gesundheitsreform am 1. Juni 2004 als eine Einrichtung der Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen gegründet und ist im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) oder des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) tätig.

 

Die Gutachten des IQWiG sind Grundlage für die Entscheidungen des Gemeinsamen Bundesausschusses und beeinflussen damit konkret die therapeutischen Möglichkeiten der gesetzlich krankenversicherten Demenzpatienten

-> zu den Stellungnahmen

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Stellungnahme der Hirnliga e.V. zur Therapie von Demenzen

unter besonderer Berücksichtigung der AD 2000

 

In der englischen Fachzeitung Lancet erschien am 26. Juni 2004 eine Veröffentlichung von Gray et al. "Long-term donepezil treatment in 565 patients with Alzheimer´s disease (AD2000): randomised double blind trial." Die Berichterstattung über AD2000 in den Medien hat viele Patienten und Angehörige aber auch behandelnde Ärzte verunsichert.

Die Studie und die Reaktionen der Öffentlichkeit darauf verdienen eine angemessene, im gesellschaftlichen Kontext stehende Würdigung, da nicht nur wissenschaftliche, politische, sondern auch ärztlich-ethische Aspekte betroffen sind.

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Die Gemeinsame Stellungnahme:

Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.,
Deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und –psychotherapie e.V.
Hirnliga e.V.
Deutscher Berufsverband für Altenpflege e.V.
Arbeitskreis Gesundheit im Alter

 

zu den Eckpunkten der Konsensverhandlungen zur Gesundheitsreform

 

Wegen ihrer Erkrankung können Alzheimer-Kranke ihre Rechte nicht mehr einfordern. Sie sind jene Menschen, die nach dem Krieg unser Land aufgebaut und den Grundstein für unseren Wohlstand gelegt haben. Vertrauend auf den Generationenvertrag haben sie Jahrzehnte ihren Beitrag für unsere solidarisch finanzierte Sozialversicherung geleistet. Sie brauchen jetzt unsere Hilfe und Solidarität.

 

Den Schlüssel zur Veränderung der Situation der Alzheimer-Kranken und der sie pflegenden Angehörigen hält die Politik in der Hand. Sie hat mit ihrer Gesetzgebung unser Gesundheitswesen zu dem gemacht, was es ist.

 

Die in der AlzheimerAktion.de zusammengeschlossenen Organisationen haben deshalb auch im Sommer 2003 ihre Position zum Entwurf des Gesundheistwesenmodernisierungsgesetzes erarbeitet und allen zuständigen Politikern in Bund und Land übermittelt.

Den Brief an Bundesministerin Ulla Schmidt finden Sie hier ->Brief an Ministerin Schmidt

 

Leider fanden die Anregungen - wie in der Vergangenheit öfter - kein Gehör.

Die Konsequenzen spüren jetzt insbesondere chronisch kranke ältere Menschen.

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Gemeinsame Stellungnahme:

Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.
Deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie e.V.
Hirnliga e.V.

„Demenzkranke nicht weiter diskriminieren"

 

Die gemeinsame Stellungnahme wurde im Rahmen einer Anhörung im Deutschen Bundestag am 2. April 2001 abgegeben. Sie beinhaltet eine ganze Reihe von konkreten Vorschlägen zur Verbesserung der Situation der Alzheimer-Kranken und der sie pflegenden Angehörigen.